Bio-Naturgärtnerei

Krokus, Neapolitanischer

In unserer Kleinst-Gärtnerei, die wir seit mehr als 20 Jahren nach den Erkenntnissen des biologischen Landbaus bewirtschaften, machen wir fast alles von Hand: säen, pikieren, eintopfen, gießen und pflegen der Jungpflanzen – sammeln, trocknen, reinigen, abfüllen und beschriften der Sämereien, aber auch Kompost bereiten, Erde mischen, Boden mit der Grabgabel bearbeiten, jäten und mulchen, Teekräuter rebeln und Kräutersalz herstellen – nur ein kleiner Motormäher hilft uns bei der Mulchgewinnung und ab und zu ist eine Motorsäge für die Brennholzgewinnung im Einsatz.

Wir führen alle Materialien im Kreislauf und kaufen nichts zu außer REINSAAT-Saatgut (für die Gemüsejungpflanzen, deren Samen wir nicht selbst gewinnen). Die Erde für die Aussaaten und die Jung- und Beetpflanzen lassen wir von Kompostwürmern, Pilzen und Mikroorganismen herstellen – aus den organischen Resten, die Garten, Küche und Hühner spenden (Komposterde, Erde in Hügel- und Hochbeeten) bzw. wir lassen den Boden von Regenwürmern und Maulwürfen aufbereiten (Maulwurfserde).

De Pflanztöpfe aus Kunststoff bekommen wir dankenswerter Weise gebraucht von unseren KundInnen (zurück). Die Pflanzenstärkungs- und Düngemittel stellen wir selbst aus Naturmaterialien und Pflanzen des Gartens der Vielfalt her: Holzkohlepulver aus den Resten des Lagerfeuers der KursteilnehmerInnen, Brennnessel- und Knoblauch-Tee und -Jauche aus Pflanzenresten usw.

Wir gießen mit Regenwasser, das direkt aus den Fallrohren gesammelt und in einer Zisterne gespeichert wird. Das kostbare Nass müssen wir aber mit den Klospülungen und der Waschmaschine teilen und so kann es sein, dass wir im Sommer auf Brunnenwasser umstellen müssen. Durch konsequentes Mulchen mit getrocknetem Grasschnitt sparen wir Zeit und Wasser.

Ein geheiztes Gewächshaus haben wir nicht, so dass unsere Jungpflanzen für die Erwartungen heutiger KundInnen im Frühjahr oft zu spät kommen… aber dafür kräftiger, robuster und langlebiger sind als ihre verwöhnten Verwandten. Unser Anlehngewächshaus, das teilweise aus Altteilen errichtet ist, wird von der Sonne gewärmt, die im Spätwinter nicht immer scheinen will. Unsere Samen-Paradeiser/Tomaten finden im Folientunnel Schutz (Ja, die Folie ist ein Erdölprodukt. Wir haben sie gekauft und hoffen, dass sie etliche Jahre hält.)

So sind unsere Jungpflanzen und Samen nahezu reine Naturprodukte mit einem im Vergleich zu anderen sehr kleinen ökologischen Fußabdruck – worauf wir sehr stolz sind.

Wir, das sind Marlies und Josef Ortner, Angelika Hanabick, PraktikantInnen und HelferInnen.

 

Geöffnet
1.November – 28. Februar: gerne nach telefonischer Vereinbarung.

1,März – 30. Juni: Mi Fr Sa 9-15 Uhr (Tage der offenen Gartentür) und gerne nach vorheriger telefonischer Vereinbarung,

1.Juli – 31. Oktober: Mi 9-15 Uhr und gerne nach telefonischer Vereinbarung,

Sonntag und MonFeiertag geschlossen,
ausgenommen Kurstage und vereinbarte Führungen für Gruppen

Bio-Sämereien aus dem GARTEN DER VIELFALT

im „Garten der Vielfalt“ gewachsen,
von Hand geerntet, gereinigt und verpackt, nicht-hybrid,
für Garten und Balkon:

Wildblumen, Bauerngartenblumen, Kräuter, seltene Gemüse und Feldfrüchte

Bio-Jungpflanzen aus dem GARTEN DER VIELFALT

von Hand aus nicht-hybriden Samen gezogen,
im „Garten der Vielfalt“ gewachsen,
für Garten und Balkon:

Wildblumen, Bauerngartenblumen, Würz-Tee-Heil-Duftkräuter, seltene Gemüse, bunte Paradeiser, Färbepflanzen, Gehölze

für den biologischen Haus-, Schul- und Schaugarten
aus kontrolliert organisch-biologischem Anbau

GARTEN DER VIELFALT
Marlies Ortner
Herbersdorf 17, 8510 Stainz, Steiermark, Österreich
Tel +43 (0) 3463 – 43 84, FAX +13
Mobil 0664 1410566